En complément de l'article sur le "master pour les non-juristes" paru dans le Guide de l'étudiant de septembre 2009, voici les réponses (en allemand) de Marco Bowald, responsable communication de la faculté de droit de l'Université de Fribourg (photo: UNIFR)
Pour cette deuxième rentrée, est-ce que cette formation affiche complet ?
Nein. Es gibt keine Beschränkungen in Sachen Anzahl Studierende. Die MALS-Studierenden werden in den „ordentlichen Betrieb“ integriert (gleiche Kurse, gleiche Prüfungen, etc.). So gesehen hat es neben den rund 1700 „normalen“ Jus-Studenten und den „Nebenfächlern“ (droit comme branche secondaire) einfach noch etwa 50 MALS-Studierende.
Combien d'étudiants sont attendus en septembre ?
Am 22.7. waren es 40. Da eine Einschreibung noch bis am 31. 8. möglich ist gehe ich davon aus, dass es wohl etwa 50 sein werden.
Quelle proportion d'étudiants choisit le français, l'allemand ou la voie bilingue ?
Immer noch Stand 22.7.: (Ich gehe davon aus, dass die Proportionen sich nicht ändern werden.) Deutsch: 8 (20%); Französisch: 16 (40%); bilingue (40%): 16, Total 40 (100%).
Interessant dabei der Vergleich zu den «normalen» Jusstudenten (Stand Herbst 2008): Deutsch 29%, Französisch 34%, bilingue 37%. In etwa die gleichen Proportionen.
Quel est le profil des étudiants choisissant le MALS (à la fois ceux qui arrivent en 2e et les nouveaux ) ?
Es gibt kein klares Profil. Es ist eine relativ heterogene Gruppe. Wir haben ja grundsätzlich 2 Zielgruppen: „Nicht-Juristen“ und ausländische Juristen. Hier ist Verteilung: CH: 32 (80%); Ausland: 8 (20%); Total 40.
Man kann zudem feststellen, dass es einerseits Leute sind, die noch keine grosse Berufserfahrung haben und Ihre Ausbildung auf universitärer Ebene mit dem MALS komplettieren (23 Personen Jahrgang 1981 und jünger) und andererseits gibt es eine Gruppe von Leuten, die in der Berufswelt verankert sind und für den MALS an die Universität „zurückkommen“; zum Teil nach längerer Zeit: 17 Personen 1980 und älter, davon die meisten mit Jahrgang 70er (7 mal), 60er(5 mal).
Quel est leur parcours: des reconversions ? Des chefs d'entreprises qui ont besoin du droit pour travailler ? Des gens qui visent un nouveau poste en entreprise ?
Diejenigen, die aus der Arbeitswelt kommen, kommen teilweise aus der Verwaltung, teilweise aus der Privatwirtschat, von grossen Firmen, von kleinen Firmen. Gemeinsamkeit dieser Gruppe ist in der Regel, dass Kenntnisse des Rechts entweder Ihre Arbeit erleichtert (bzw. „verbilligt“, weil weniger externen Juristen bezahlt werden müssen) oder eine Beförderung bzw. einen Stellenwechsel begünstigt.
Sont-ils plus âgés que les étudiants en master "classiques" ?
Im Schnitt schon. Dies liegt an der erwähnten „Gruppe aus der Arbeitswelt“.
Avez-vous beaucoup d'étudiants étrangers ?
Wie erwähnt: 32 CH; 8 Ausland. Meines Erachtens sind die 20% Ausländer eine hohe Quote, oder auch ein Beweis für die Attraktivität des MALS für Ausländer. (Unter den «normalen» Studierenden hat es 9% Ausländer.)
Enfin, comme se passe le contact entre ces étudiants particuliers, qui ont de l'expérience professionnelle, et le monde académique ?
Ich würde sagen dieser Kontakt ist für beide Seiten sehr bereichernd – und ideal fürs Networking. Für die MALS-Studenten aus der Arbeitswelt ist die Universität nichts Unbekanntes, sie waren ja schon mal an der Uni, nur hat sich natürlich einiges verändert.
Selon les diplômes que possèdent ces étudiants, il a sûrement fallu gérer un "choc culturel" ?
Bei den jüngeren kaum, weil die kommen von anderen Fakultäten/Hochschulen. Bei den älteren könnten die Resultate der Bolognareformen vielleicht schon einen kleinen „Kulturschock“ ausgelöst haben.
Les commentaires récents